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Professionelle Flugmissionen

AUSZÜGE AUS DEM PROGRAMM, BESONDERE ARBEITSFLÜGE

Fallschirmsprung über dem Mount Everest – natürlich aus dem Porter ! (Bericht Fabienne Iten, DSP)

H. Schürch, Geschäftsführer von Swissboogie und Besitzer von zwei PC-6 bei Pilatus stand vor der Tür. Schürch ist ein leidenschaftlicher Porter Pilot mit Pioniergeist. Dieses Mal war seine Idee fast schon verrückt: Er wolle mit seinem Porter nach Nepal fliegen und dort auf 9000 Meter Fallschirmspringer absetzen. Unmöglich, wenn man bedenkt, dass unser Porter von Seiten des Herstellers nur bis auf eine Höhe von 7620 Meter zugelassen ist…

Ohne Bewilligung kann keine Versicherung abgeschlossen werden. Und ohne Versicherung gibt es keinen Flug. Also ging es in einem Schritt darum, von der Europäischen Agentur der Flugsicherheit (EASA) eine Spezialbewilligung zu bekommen. Ein weiteres Problem war Nepal: Flugzeuge ohne Druckkabine dürfen dort nicht über 6100 Meter fliegen, Fallschirmspringen ist nicht erlaubt und Piloten müssen vor Ort eine theoretischen Kurs besuchen und eine Prüfung absolvieren. Das ungewöhnliche Vorhaben stand nicht gerade unter einem günstigen Stern…

Mit viel Durchhaltevermögen und der nötigen Beharrlichkeit erreichte Schürch schliesslich sein Ziel: Sowohl von der EASA als auch von der nepalesischen Regierung erhielt er die Spezialbewilligungen. Diese waren zeitlich limitiert und galten nur für den Porter mit der Registrierung HB-FKP. Das Abenteuer konnte beginnen: Henri Schürch und Ruedi Isenschmid flogen in nur fünf Tagen nach Kathmandu, der Hauptstadt Nepals. Am 1. Oktober absolvierten die beiden Piloten ihre Pilotenprüfung in Kathmandu.

Schwierige Bedingungen
Das Fliegen im Himalaya-Gebiet ist alles andere als einfach. Die auf 3833 Meter über Meer gelegene Start- und Landepiste in Syangboche ist eine Sackgassweide: Mit einer Anfluggeschwindigkeit von über 170 Kilometer pro Stunde musste auf einer Länge von 450 Meter gelandet werden. Und der Start erfolgte mit maximal fünf Fallschirmspringer und 250 Liter Treibstoff – abwärts! Am Ende der Startbahn sank der Porter noch 200 Meter ins tiefe Tal bis er die nötige Geschwindigkeit erreichte, um steigen zu können. Schürch ist überzeugt: „Auf dieser Piste kann nur der Porter operieren. Kein anderes Flugzeug kann unter diesen schwierigen Bedingungen starten und landen.“

Geplant waren zwei Flüge pro Tag. Frühmorgens bei Sonnenaufgang gings los. Es konnte damit gerechnet werden, dass das Wetter eine Stunde hielt. Für eine Runde mussten 50 Minuten kalkuliert werden. Der zweite Flug fand nur bei perfektem Wetter statt. Denn innert weniger Minuten könne sich dichte Wolken bilden. Das Landen in Syangboche wird somit unmöglich. Der nächste Fluglatz ist Lukla – zehn Minuten Flugzeit ins Tal runter. Doch mit grosser Wahrscheinlichkeit ist der auch zu. Dann kann der einzige Ausweichflugplatz schnell Kathmandu werden. Und dafür braucht es 200 Liter Treibstoff im Tank…

Es zählt nur, wer der Erste ist
Es geht in erster Linie nicht darum, Spass zu haben oder einmal etwas Tolles zu tun. Sondern der Erste zu sein, der über dem Mount Everest auf einem Flugzeug gesprungen ist und auf der persönlichen Checkliste ein weiteres Abenteuer abzuhaken. Dabei gewesen zu sein, als die nepalesische Regierung zum ersten Mal in der Geschichte so ein Vorhaben erlaubte.

Der Sprung kostet durchschnittlich 30 000 amerikanische Dollar. Also finanziell nicht für jedermann machbar! Ansonsten gibt es keine besonderen Anforderungen. Wer das nötige Kleingeld hat, kann ein Tandemsprung absolvieren. Wer alleine springen will, muss 200 erfolgreiche Fallschirmsprünge erfüllt haben. Insgesamt wurden 22 Mal geflogen und 76 Sprünge absolviert. 23 wagemutige Fallschirmspringer aus diversen Nationen sprangen auf 8990 Meter aus dem Pilatus Porter und landeten in Syangboche. Darunter war auch eine nepalesische Frau. Die erste nepalesische Frau, die im eigenen Land einen Fallschirmsprung absolvierte (sie war die Tochter des Polizeichefs von Kathmandu). Die Ausrüstung wurde auf die speziellen Bedingungen angepasst: extraleichtes Sauerstoffsystem und neue Fallschirme, die für diese Höhe und Fallgeschwindigkeit durch Strong Enterprises USA hergestellt wurden.

Auf den Porter ist Verlass
Der Pilatus Porter hat einmal mehr bewiesen, zu was er fähig ist: Er landete auf 3833 Meter mit über 170 Kilometer pro Stunde auf einer 450 Meter langen und sehr groben Landepiste, startete mit fünf Fallschirmspringer, einem Piloten, 250 Liter Treibstoff und Sauerstoffanlage auf einer der schwierigsten Startpisten der Welt, flog auf über 8990 Meter und öffnete sein Tor, um den Fallschirmspringer den Sprung des Lebens zu bescheren. Und das alles ohne einen einzigen Zwischenfall… Rekorde sind einfach sein Fachgebiet!

 

 

 

 

 

 

(Photos: Wendy Smiths
Omar Alhegelan)

 

 

 

Swissboogie Parapro SA fliegt für Arcelor Mittal in Senegal
Spezial Operation in Afrika

Pilot Thomas Arji, und Operator Ruedi Cahenzli sind täglich mit dem PC-6 für den weltgrössten Stahlkonzern Arcelor Mittal unterwegs. Unseren Auftrag besteht in Vermessungen von 700 km Gelände für eine Bahn-Konstruktion sowie ein zukünftiges Eisen-Minengelände von 1500 km2 an der Grenze Sénégal-Mali östlich von Kedougou. Die Pläne werden durch Swissphoto Group produziert.

Arcelor Mittal mit Hauptsitz in Luxemburg rechnet ab jetzt 20 Jahre Vorbereitungen bis das neue Riesenstahlwerk in Senegal operativ wird. Mit weltweit 330 000 Beschäftigten lag die Produktion des Giganten letztes Jahr bei gut 100 Millionen Tonnen Stahl mit einem Umsatz von rund 87 Milliarden Franken was einen Weltmarktanteil von 10% bedeutet.

Es macht Spass für die ersten Projekt-Leistungen solcher Giganten wo Namen wie indischen Geschäftsmann Lakshmi, und Joseph Kinsch fallen gewählt zu werden. Die Stahlbranche befindet sich durch die starke Nachfrage aus China und Indien in einer kräftigen Aufschwungsphase. Wie die Entwicklung in 20 Jahren in Afrika aussehen wird kann man sich nur im Traum vorstellen.

 







 
 

 

 

 

 

 

Besondere Arbeitsflüge

Flugoperationen wuden ab Flughafen Innsbruck, das Land Tirol in Oesterreich, mit über 7000 km2 Bergen und Täler Vermessen.  Unser Personal mit Jean-Pierre Fournié, Franck Baikirch, Freddy Cuche, Beat Steger, Jan Eckmann, Lenny Hauser operierte in Top-Teams mit unseren Kunden im sozusagen dauerndem Einsatz.
 
Aus den Millionen von 3D-Laserpunkten werden hochpräzise Geländemodelle erstellt, die als 3D-Geobasisdatensatz für innovative Projekte in vielfältigen Bereichen genutzt werden.
 
Die aus Laserbefliegungen erfassten Daten erreichen eine neue Dimension in Qualität und Genauigkeit und sind ein äusserst wichtiges Instrument für den Unterhalt und die Erneuerung von Infrastrukturen und im Kampf gegen Naturkatastrophen.

Nach harten und langen anspruchsvollen Flugmissionen wie auch bei Regenwetter konnten unsere Leute mit den Laser-Operatoren auch die lockeren Seiten des Tirols geniessen, was für Kameradschaft, Energie und Gute Arbeitslaune gehört.

 










 

 

 

 

 

 Besondere Arbeitsflüge

Die britische Armee bestellte wiederum unsere fliegerische Infrasktruktur und unser Flugpersonal für das Training eines
Teils ihrer Fallschirm-Spezialeinheiten.

Somit wurde der "Breitling" für 5 Wochen auf die britische Militärbasis nach Zypern geschickt.

Täglich wird der türkisch-griechischen Grenze entlang geflogen. Der Auftrag umfasst 3400 Sprünge und fängt täglich um 07.00 Uhr an.

So wie unser Personal mitteilte, macht es wirklich Spass, mit der britischen Armee zu arbeiten.

 

 

 

 

 

 

 

Besondere Arbeitsflüge


Unsere Crew überflug die hohen Gebiete der Schweiz für das anspruchsvolle Laserscanning-Projet Schweiz.

Die grosse Fläche, die hohen technischen Anforderungen und die alpine Topographie machen dieses Projekt zu einem der grössten und anspruchsvollsten Laserscanning-Projekte, die bisher weltweit realisiert worden sind.

  




       

      

 

 

 

Besondere Arbeitsflüge


Swissboogie war in der  zweiten Hälfte Mai am CALAIS ROUND BRITAIN RACE mit dem Breitling PC-6 engagiert. 

Unser Pilot, Lorenz Künzle, musste an dieser internationalen Hochsee-Regatte die Segelschiffe betreuen,filmen und photographieren. 

Für die ausserordentlich Flugleistung (extreme Tiefflüge und sehr anstrengende lange Flüge, wo kein Heli-Einsatz möglich war) erhielt der Pilot von der Einsatzleitung eine ganz spezielle Gratulation.

Calais Round Britain Race
Video, Low, Format WMV  (709 kB)
Video, High, Format WMV (4.34 Mb)



 

 

 

 

 

Besondere Arbeitsfüge

Unsere Piloten fliegen mit dem « BREITLING » im April täglich in Cyprus, ein Paar km westlich von Beirut, für die britt. Royal Air Force an der türkische Grenze entlang.

Die mechaniker der Pilatus Werke Stans machen      
in Nachtschichten die 100 Stunden Inspektionen an Ort und Stelle. Somit kann ohne Flugunterbrüche täglich sehr aktiv operiert werden.

Das Flugzeug wurde durch Henri und Ursula Schurch überflogen und auf Operationsbasis positioniert.


 

 

 

 

 

Besondere Arbeitsflüge

Zwei Piloten unserer Crew  waren  ab Operationsplatz Lodrino im Tessin und im Wallis mit Laser-Vermessungen beschäftigt.

Zwischendurch haben sie auch den Kanton Genf, besser gesagt die Stadt Genf  für höchstpräzise Vermessungen überflogen.

Ein Wohnmobil diente ihnen als Haus und Hotel.

Diese Flugmissionen schliessen den grössten Laser-Auftrag ab der bis jetzt weltweit für die Vermessung eines Landes erteilt wurde.

Was hier für die Vermessung der Schweiz exklusiv durch Swissboogie geflogen wurde, entspricht einem Flug von 14,5 Mal um die Erde! (ja, richtig gelesen, vierzehn Mal um die Erde mit dem Pilatus PC-6)

Ebenfalls wurden zwischendurch Luxembourg und teilweise das Saarland vermessen.


 

 

 

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